Zur Sommerzeit, wenn wieder luftige Sandalen oder offene Schuhe getragen werden, geraten die Füße ins Blickfeld. Meist kein schöner Anblick: Schwielen, Hornhaut an den Fersen, eine trockene Fußhaut, ungepflegte Nägel (die hoffentlich nicht eingewachsen sind) und Hühneraugen sind nur einige Beispiele von dem, was da ans Licht kommt. Spätestens dann wird erkannt, dass die Herbst- und Wintermonate den Füßen ganz schön zugesetzt haben. Jetzt ist guter Rat gefragt. Mit anderen Worten, ein Soforthilfeprogramm muss schnellstmöglich gestartet werden.
Auch für die Füße gibt es den „Schönheitssalon“. Beispielsweise bieten viele Kosmetikerinnen heute schon ein Fußpflegeprogramm (Pediküre) an. Das ist bequem, spart Zeit und die Füße sind in den Händen eines Fachmanns. Allerdings hat dieser Service auch seinen Preis. Wer es einfach machen will, gönnt seinen Füßen (nach Möglichkeit regelmäßig) zu Hause eine kleine Schönheitskur. Zahlreiche Pflegemittel, für (fast) jedes Fußproblem, gibt es im Handel.
Zu Beginn der Schönheitspflege steht das Fußbad. Dieses sollte weder zu heiß noch zu kalt sein. Dem Wasser werden beispielsweise Aromaöle, Meersalz oder spezielle Fußbadezusätze zugegeben – abhängig von den vorliegenden Fußproblemen. Ist die Fußhaut beispielsweise sehr ausgetrocknet, sollten rückfettende Badezusätze (Ölbad) verwendet werden. Übrigens, eine Mischung aus Milch und Babyöl dem Wasser beigegeben, hat den gleichen Effekt wie ein Ölbadezusatz. Die Füße werden ca. 10 Minuten im Wasser gebadet. Der Erholungs- und Entspannungseffekt ist nicht nur wohltuend für die Füße, sondern wirkt auf den gesamten Körper. Nach dem Fußbad beginnt das eigentliche „Programm“. Mit einer weichen Bürste werden die Füße von der „alten“ Haut befreit. Das hat auch einen kleinen Massageeffekt. Die Hornhaut an den Fersen wird je nach Stärke mit einem Bimsstein, der Hornhautraspel oder einem Hornhauthobel entfernt. Danach werden die Füße richtig abgetrocknet – vor allem zwischen den Zehen. Die Nägel werden mittels einer speziellen Zehnagelschere gekürzt. Die Nagelhaut wird vorsichtig zurück geschoben. Den Abschluss bildet eine kleine Fußmassage. Hierfür kann wiederum Hautöl, eine rückfettende Lotion oder spezielle Fußpflegecreme genutzt werden. Der perfekte Nagellack rundet die Pflege ab. Die „Mindestausstattung“ für ein Fußpflege Set besteht aus einer speziellen Fußnagelschere, einem Hornhauthobel oder Hornhautraspler, einem Bimsstein und einer weichen Bürste.
Wer schwer arbeitet, sollte auch entsprechend gepflegt werden. Unsere Füße haben es bekanntlich nicht leicht. Den ganzen Tag sind wir (sprichwörtlich) auf den Beinen, und laufen umher. Unser Körpergewicht ist die Last, die unsere Füße ständig zu tragen haben. Als Dank für ihre „tolle“ Leistung werden die Füße in falsch sitzendes Schuhwerk gezwängt. Fußprobleme sind dann zwangsläufig vorprogrammiert.
Gepostet am 17. August 2010