Seriöse Nebenjobs gibt es wie Sand am Meer. Die Kunst liegt jedoch darin, sie zu identifizieren und nicht auf unseriöse Angebote reinzufallen. Es existieren unzählige Jobbörsen, sowohl im Internet als auch in Form von Agenturen oder Vermittlungsinstituten. Einige davon sind auf spezielle Branchen spezialisiert, wie zum Beispiel Handwerk oder kaufmännische Berufe. Andere kümmern sich speziell um die Belange von Quereinsteigern, von Hochschulabsolventen oder von arbeitslosen Menschen. Eines haben alle gemeinsam: Sie vermitteln seriöse Nebenjobs. Wichtig ist, dass man nicht in Vorkasse gehen muss. Sobald man eigenes Geld in Schulungen, Material oder Sonstiges investieren muss, kann man davon ausgehen, dass das Angebot nicht seriös ist. Auch Stelleninserate, bei denen außerordentlich hohe Verdienste angepriesen werden, haben meist einen Haken. Sei die Verzweiflung über die Arbeitslosigkeit noch so groß: Man sollte nicht auf solche Angebote eingehen, denn am Ende ist man immer der Verlierer. Seriöse Nebenjobs findet man zum Beispiel im Callcenter. Hier geht es meist um vertriebliche Aktivitäten, um Kundenberatung/-bindung, um Umfragen oder Beschwerdemanagement. Es gibt auch viele Angebote aus Privathaushalten, die eine Putzkraft, eine Babysitterin oder eine Haustierbetreuung suchen. Weiterhin sind viele Gartenbaubetriebe oder landwirtschaftliche Institutionen auf der Suche nach fleißigen Kräften. Eine andere Option ist es, Zeitungen auszutragen, in einem Büro auszuhelfen oder Nachhilfe zu geben.
Entsprechende Angebote findet man in Stellenbörsen im Internet, in denen man gezielt suchen und die Suche sogar nach PLZ, Art des Jobs und sonstigen Kriterien filtern kann. Auch die Tageszeitungen der Region oder die lokalen Mitteilungsblättchen bieten ein breites Angebot an Jobs. Wichtig ist immer, genau zu überlegen, ob die entsprechende Tätigkeit auch wirklich zu den eigenen Kenntnissen und Erfahrungen passt. Denn nichts ist ärgerlicher, als einen Job anzutreten und nach kurzer Zeit festzustellen, dass er doch nicht die richtige Wahl war. Freunde und Familie helfen sicher gerne bei der Wahl und stehen bei der Bewerbung konstruktiv zur Seite.
Gepostet am 18. 2010