Mikrowelle mit Umluft, Grill oder am besten beidem?

Mikrowellen-Öfen sind wesentlich praktischer im Gebrauch, wenn man beim Backen von Tiefgefrorenem alle Arbeitsschritte in ihnen vornehmen kann, ohne auf einen Backofen zurückgreifen zu müssen.

Der Mikrowellen-Ofen war eine Revolution in der Küche, die durch die immer weitere Verbreitung von tiefgekühltem Essen nötig wurde. Dank ihm wurde das Kochen spontaner: Während früher bei vielen Gerichten das Auftauen mehrere Stunden erforderte, konnte man nun in wesentlich kürzerer Zeit mit dem Kochen, Backen oder Grillen beginnen. Sozusagen als Nebenprodukt dieser Technologie kamen Mikrowellengerichte auf: Diese von der Lebensmittelindustrie gestalteten Tellergerichte können direkt in der Verpackung in der Mikrowelle zubereitet werden.

Doch nicht alle haben ihr Koch-Verhalten den Möglichkeiten der neuen Technologie angepasst. Manche waren Zusatzstoffen gegenüber misstrauisch, die den Fertiggerichten beigefügt sein könnten; andere genossen es wiederum zu sehr, selbst zu kochen, als dass sie darauf verzichtet hätten. Doch auch sie benutzen Mikrowellen zum Auftauen von bestimmten Gerichten.

Das ist aus vielen Gründen sinnvoll: Mikrowellen-Öfen arbeiten sehr sparsam. Je mehr Aufwärm-Arbeit sie dem Backofen oder dem Herd abnehmen, desto weniger Energie verbraucht man beim Kochen. Damit das Aufwärmen in der Mikrowelle nicht zum zusätzlichen Arbeitsschritt wird und damit nicht so viele Haushaltsgeräte Platz in der Küche wegnehmen, wurde die Technologie der Mikrowelle mit der des Umluft-Backofens und einer Grill-Funktion kombiniert. So ist die Mikrowelle mit Umluft heute ein weitverbreitetes Küchengerät.